Bericht zur Jahreshauptversammlung 2020 der Turnerschaft Rastatt-Rauental 1903 e.V.

Bericht zur Jahreshauptversammlung der Turnerschaft 1903 Rastatt-Rauental e.V.

am Fr. 06.03.2020, 19.00 h, Grüner Baum, Rauental

Am Freitag, den 6 März 2020, fand satzungsgemäß die Jahreshauptversammlung der Turnerschaft Rauental im Grünen Baum statt.
Im Bericht des Vorsitzenden Roy Zilius wurde über die Aktivitäten des vergangenen Jahres berichtet. U.a. wurden der Brotbacktag mit der Grundschule Rauental, die internen Weihnachtsfeiern der Übungsgruppen, die Teilnahme an Fasching mit einer farbenfrohen Schmetterlingsgruppe und der Ablauf der Übungsstunden erwähnt. Nach dem Kassenbericht, welcher vom Vorsitzenden in Abwesenheit des Kassiers Uwe Spielvogel, verlesen wurde, konnte die Versammlung nach dem Bericht der Kassenprüferin Isabell Müller, die Vorstandschaft und den Kassier einstimmig entlasten. In seinen Grußworten bedankte sich der neue Ortsvorsteher Thorsten Ackermann bei der Turnerschaft für ihr Engagement in Rauental. Als mitgliederstärkster Verein, knapp 500 bei ca. 1400 Einwohnern, komme der Turnerschaft schon eine besondere Bedeutung zu.

Im weiteren Verlauf konnten mehrere Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft durch den Vorsitzenden Roy Zilius geehrt werden.

Dies waren für 25 Jahre: Petra und Werner Bretzinger, Katja und Norbert Herrmann, Ursula Hoffmann, Claudia Kastner, Johannes Neugebauer, Yvonne Ott und Roselinde Braun.

Für 40 Jahre: Claudia Albrecht, Helga Krebs, Gisela und Fritz Landwehr sowie Renate Schlechter.

Für 50 Jahre: Friedlinde Leger, Doris Zimmer und die Ehrenvorsitzende Ursula Sens.

Für 60 Jahre wurde Heidelore Böttcher geehrt.

In diesem Zusammenhang wurde nochmals deutlich erwähnt, dass sich die Vereine mit einer neuen Mitgliederstruktur befassen müssen. Viele Mitglieder bleiben nur noch temporär im Verein, nämlich nur noch solange, wie sie sie in einer Übungsgruppe teilnehmen. Danach wird wieder gekündigt.

Es scheint somit, dass Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft über kurz oder lang gar nicht mehr möglich sind.

Zum Schluss machte Roy Zilius mit einem Appel auf die schwierige Situation im Übungsleiterbereich aufmerksam. Es gibt kaum noch Menschen, die bereits sind als Übungsleiter zu fungieren. Somit muss immer damit gerechnet werden, dass von heute auf morgen eine Übungsgruppe aufgelöst werden muss. Dies wäre insbesondere im Kinderbereich eine Katastrophe. Um dies zu verhindern, bat er um breite mündliche Werbung um Übungsleiter. Jeder, der Interesse hat, kann sich melden und wird über den Verein fach- und sachgerecht ausgebildet.

Danach wurde noch in gemütlicher Runde der Abend beschlossen.